Was ist Thermoholz?
Durch hohe Temperaturen (170 bis 230 Grad C) und ohne Zusatz von jeglichen Hilfsstoffen wird der Zellwandaufbau des Holzes so verändert, dass die unten genannten positiven Produkteigenschaften entstehen.
Die besonderen Eigenschaften:
- Haltbarkeitsklasse 1, vergleichbar mit der Beständigkeit von Teak-Holz
- Aus heimischen, nachwachsend bewirtschafteten Laubwäldern
- Hartholz, relativ unempfindlich gegen mechanische Einwirkungen
- Ohne Einsatz von Chemie oder Holzschutz hergestellt
- Kein weiterer Einsatz von Holzschutz (Öl) nötig
- Resistent gegen holzzerstörende Pilze und Insekten
- 70% geringeres Quell – und Schwindverhalten als unbehandelte Hölzer
- 70% geringere Ausgleichsfeuchte / Geringe Wasseraufnahme
- Dimensionsstabil und ruhig – Thermoholz arbeitet kaum mehr
- Optimal für den Barfußbereich, sehr kurzfaserig
- Normale Entsorgung – wie unbehandeltes Holz
- Kein Ausbluten, z.B. bei Regen oder Kontakt mit Wasser (Pool, Teich etc.)
Was bedeutet Haltbarkeitsklasse 1?
Man unterscheidet nach DIN/EN 350-2 in 5 Dauerhaftigkeitsklassen . Haltbarkeitsklasse 1 (sehr dauerhaft) entspricht demnach einer Lebenserwartung von über 25 Jahren. Diese Haltbarkeitsklasse gibt es z.B. auch bei Teak (Burma), Ipe, Doussie, Kambala)
Wissenswertes
Bei dem häufig eingesetzten Bankirai handelt es sich um eine Holzartengruppe, d.h. es werden mehrere Holzarten zusammengefügt. Es gibt keine Möglichkeit auf die Zu- sammensetzung des Sortiments Einfluss zu nehmen und somit unterschiedliche Dauerhaftigkeit und Stabilität auszuschließen, d.h. von Klasse 2 (dauerhaft / 15 – 25 Jahre) bis hin zu Klasse 4 (wenig dauerhaft / 5 – 10 Jahre) ist alles möglich. Bankirai kann häufig von Wurmbefall betroffen sein und neigt zu starkem Ausbluten!
